dot.intern - Hallo. Mein Name ist Ramona. Ich bin dot.6.

Ramona Bischoff
21. Juni 2018

Als Wirtschaftspsychologin habe ich gelernt, dass Fragen zentral sind. Und dass ich nicht die Antworten für ein Problem habe, sondern die richtigen Fragen. Wo stecken aber die Antworten? Nun, in uns selbst.
Um meinem Paradigma treu zu bleiben, lernt ihr mich wohl am besten durch Fragen kennen.

Ich könnte mich nun selbst fragen: „Wieso arbeitest du zwar mitten in der Digitalisierung, hältst aber noch physische Innovation-Workshops mit Flipcharts ab?“ und „Wieso studierst du als BWLerin ausgerechnet Psychologie?“. Alles berechtigte Fragen. Aber sind es die Richtigen, um mich zu erfassen?
Bin ich nicht viel mehr als mein Titel Head of Innovation?

Ich habe letzthin einen Podcast von Dirk Kreuter, DEM renommierten Verkaufstrainer aus Deutschland gehört. Er hat sich einigen Fragen gestellt. Als kreative Innovatorin, die auch aus Berufsgründen immer wieder über den Tellerrand schaut, würde ich mich diesen unkonventionellen Fragen auch gerne stellen. Darum, willkommen zur Person hinter den Zeilen:

Welchen Traumberuf hattest du als Kindergartenkind?

Keine Einhörner. Viel mehr einen Massstab und einen gespitzten Bleistift. Und viele Farben. Viele! Da ich so wunderbar schöne Häuser mit schrägem Schornstein zeichnen konnte, wollte ich natürlich Architektin werden. Was daraus geworden ist? Ich konstruiere nun innovative Ideen mit Lego, designe erlebnisreiche Workshops für InnovationAgile Transformation und NewWork und bin eine passionierte Flipchart-Malerin.

Welche Person bin ich in 3 Jahren?

Immer noch Ramona. Wahrscheinlich eine weitere Iteration von mir. Mit 32.5 Jahren also, werde ich wohl gerade auf einer schönen Reise sein. Vielleicht Südamerika. Vielleicht Australien. Aber wer weiss das schon? Die Welt hat noch so viele Facetten, die ich gerne erkunden möchte.

Schule ist für mich…

...ein Ort mit viel Verantwortung für unsere zukünftige Gesellschaft. Wenn ich mir aktuell das Berufsbild anschaue, dann bin ich erstaunt, dass LehrerInnen nicht mehr Respekt gezollt wird. Denn sie sind mitunter sehr wegweisend für die Entwicklung, das Lernen als auch die soziale Entwicklung zukünftiger Generationen. Ich sehe da auf beiden Seiten noch viel Handlungsbedarf.

Ich würde mir wünschen, dass wir keine reine Leistungsgesellschaft mehr heranzüchten und etwas mehr Mensch/ Kind sein dürfen. Und dass wir bereits dort auf die grossen Veränderungen vorbereitet werden.

Nicht mit Antworten, sondern mit der hinterfragenden Haltung und der inneren Selbstsicherheit, auch in turbulenten und komplexen Welten bestehen zu können. Und mit bisschen mehr Entrepreneurship und Kreativität.

Wenn du jeden Tag höchstens eine Stunde arbeiten dürftest, was würdest du tun?

À la Nietzsche: „Die einzige Arbeit, die auf Dauer wirklich lohnend ist, ist die Arbeit an sich selbst.“ 
Mich in den Austausch mit Menschen begeben. Sie da unterstützen, wo sie stehen. Und damit Gutes für den Einzelnen aber auch die Gesellschaft bewirken. Sicherlich etwas mit Farbe, Kreativität, Bewegung, Gerechtigkeit und Empathie. Wahrscheinlich in stetigem Wandel und auf der Suche nach der nächsten Idee.
Wenn ich die Antwort gerade nochmals rekapituliere; so sehen meine 8:24h bereits heute aus!

Mit was würdest du heute deinen persönlichen Highscore (à la Computerspiel) erreichen?

Tees und entsprechende Sorten die ich getrunken habe. Mein heutiger Spruch auf dem Tea-Tag:
„Einen biegsamen Baum kann der Wind nicht brechen.“
Oder mit Lachen. Wie oft ich gelacht habe heute. Ich mag es fröhlich und leichtfüssig.

Was tust du, um nicht normal zu sein?

Da kommt mir gerade das Konzert von letzten Mittwoch in den Sinn:
Foo Fighters - „What if I say I'm not like the others? …“
... und der wundervollen Antwort auf meinen Foto-Post im dot. internen Slack-Channel:

You might be just a dot on the landscape, but hell, one with impact.

Welcher # Hashtag beschreibt dich?

#flowing. – Ich mag den Widerspruch von fliessend mit einem End(Start?)punkt. Ich gehe mit dem Fluss des Lebens und setze meine Fixpunkte, welche mich zu dem Menschen formen, der ich sein will. Anpassungsfähig und authentisch. Neugierig lernend; immer mit dem Blick nach vorne.

Was mich nun zur zentralen Frage in meinem Leben führt: Was treibt mich an?
Hierzu gibt es eine einfache Methode aus einem spannenden TED-Talk von Adam Leipzig. Let’s face it:

Who are you?

Ramona

What do you do?

Menschen und Organisationen gesamtheitlich im Wandel begleiten.
Räume für Innovationen und neue, zukunftsfähige Zusammenarbeitsmodelle schaffen.
Komplexität begegnen.

Who do you do it for?

Für das Wir. Und das Ich. Wenn ich arbeite, so arbeite ich nicht nur an der Organisation, sondern auch an mir. Ich arbeite am und im System. Wie mein zweite Tee-Sorten-Weisheit sagen würde: „Wir wachsen geistig, wenn wir Andere inspirieren“.

For the people who you do it for: What do those people want or need?

Sie wünschen sich ihr eigenes Potential, das der Mitarbeiter und ihrer Organisation zu entfalten.
Um Buzzwords zu bemühen: #mindset #culture #change - sei es für Innovation oder Agilität.

And what did those people get out of it? How did they change as a result?

Sie haben eine eigene Antwort für die Komplexität der Zukunft gefunden und sind bei sich angekommen. Sie leben ihr Potential – nicht nur für sich, sondern auch für die Gesellschaft. Sie greifen nach den Sternen.
Dies ist das Ziel, das wir gemeinsam erreichen wollen. Und mein persönlicher Treiber in meiner Arbeit bei und mit dot.

Um die Abschlussworte nach B.B. King zu wählen:

„Es gibt viele, die das können, was ich kann. Manche sogar noch besser. Aber die sind nicht ich.“

Freu dich über weitere Blogs in den nächsten Wochen mit einer Prise dot.Ramona zu Themen wie #Sociocracy3.0 #ResponsiveOrg #SpiralDynamicsIntegral und #Innovation.

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