dot.lab - Reinventing Leadership  - Mit LEGO® SERIOUS PLAY® die eigene Führung challengen!

Saskia Baer und Samuel Gerber
19. Februar 2019

Reinventing Leadership ist in erster Linie Arbeit. Dazu braucht es Werkzeuge. LEGO® SERIOUS PLAY® ist eines der Werkzeuge, das wir für diese Arbeit verwenden. Einen kleinen Einblick in diese Arbeit an der Führung gibt dieser Beitrag.

Warum wählen wir LEGO® SERIOUS PLAY®?

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Wir denken mit den Händen, verstehen mit den Augen und dadurch erinnern wir uns viel besser.

Tobias Ellenberger

Welche Erinnerung hast du an deinen letzten Workshop? Wir können uns noch an fast alle Geschichten hinter den Modellen aus unserem Training erinnern. Und es waren sehr, sehr viele Modelle… Ein Phänomen, das alle dots beschreiben. Es ist kein Zufall und kann wissenschaftlich erklärt werden! Bei LEGO® SERIOUS PLAY® verbinden wir beim Bau der 3D-Modelle automatisch das Visuelle und die Haptik mit Informationen und dem Zweck eines Modells. Da wir zudem direkte Hand-Gehirn-Verbindungen nutzen, die wir in frühester Kindheit bereits zum Erlernen und Entdecken genutzt haben, ist es eine sehr "intuitive" Methode, die keiner grossen Erklärung bedarf. Die Aktivitäten in den diversen Hirnregionen führen zu einer stabilen neurologischen Erinnerung. "Connecting the dots" im Gehirn sozusagen. Des weiteren halten wir die Modelle mit Fotos und kurzen Storytelling-Videos fest zur nachhaltigen Unterstützung, sollte doch mal etwas vergessen gehen.

Die Geschichten hinter den Modellen gehen tiefer

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Huch, das Lego hat es in sich!

Anonym.

Kurz zur Methode. Diese ist nicht herausfordernd. Die vier Schritte kann sich jeder schnell merken:

  1. Fragen stellen (Zieldefinition)
  2. Bauen (Denken mit den Händen)
  3. Andere teilhaben lassen (Erkläre dein Modell)
  4. Reflektieren (Hinterfrage dein Modell)

Die "Facilitation" ist die hohe Kunst. Nachdem die erste Frage gestellt ist, versuchen viele Teilnehmer, intuitiv ihre Gedanken auf Papier zu "ordnen". So wie es Gewohnheit ist. Mehr zu Musterbrüchen dann später! Wir denken automatisch an das, was uns gerade "bewusst" in den Sinn kommt. Wir "stagnieren" auf der Sachebene. Oberhalb der Wasseroberfläche wie bei einem Eisberg, bei dem nur zwanzig Prozent sichtbar sind. Rationale Informationen wie Zahlen, Daten und Fakten stehen im Vordergrund. Diese Informationen bilden wir dann mit Lego ab. Die Geschichten hinter den Modellen ähneln sich.

Der viel grössere und bedeutendere Teil jeder Persönlichkeit befinden sich unterhalb der Wasseroberfläche. In der Praxis bedeutet das, dass selbst das, was wir glauben vergessen zu haben, uns in unserem Denken prägt und nur "getriggert" werden muss. Demnach ist es besonders wichtig, die Teilnehmer schnell mit den Legos in Kontakt zu bringen, um Zugang zu den tieferliegenden Werten, Emotionen zu ermöglichen. Was kommt dir in den Sinn, wenn du einen Lego-Elefanten, eine Lego-Peitsche, ein Lego-Palme in den Händen hältst? Die daraus entstehenden Geschichten sind sehr viel gehaltvoller und können bei der richtigen "Behandlung" zu nachhaltigen Massnahmen führen. 

Das macht aber noch nicht den Erfolg aus, sondern die gekonnte Kombination der verschiedenen Modellierungsperspektiven (sogenannte Anwendungstechniken) mit sorgfältig überlegten Fragen. Diese Mischung macht den Unterschied zwischen LEGO® spielen und eben LEGO® SERIOUS PLAY®.

Von der Entwicklung von Strategien, der Definition von Roadmaps im IREB Requirements Engineering, den Teamentwicklungen bis hin zur persönlichen Reflexion. Mittlerweile ist LSP aus unserer Begleitung im Rahmen von Effective Delivery und Efficient Organisations auf allen drei Ebenen "Persönlich", "Team" und "Organisation" nicht mehr wegzudenken.

Selbstreflexion der eigenen Führung, wie geht das?

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Man kann einem Menschen nichts beibringen, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.

Galileo Galilei

Selbstreflexion ist eigentlich nichts anderes als eine Retrospektive. Im Fokus der Retrospektive stehen dabei aber weniger die Zusammenarbeit mit einem Team oder das Produkt deines Schaffens, sondern du selbst. Genauso wie bei einer Retrospektive betrachtest du dich als Führungspersönlichkeit aus verschiedenen Perspektiven. Mitunter starre Strukturen im Denken und in der Organisation müssen möglicherweise aufgebrochen werden, damit du persönlich fit für die Zukunft wirst. Und es fängt immer bei uns selbst an! Wo bin ich gut unterwegs und sollte noch mehr davon machen? Wo muss ich mich noch verbessern und brauche Impulse. Nur Reflexion reicht nicht. Wie in jeder Retrospektive braucht es die Ableitung von nächsten Schritten, die in der Praxis «stressgetestet» werden.

Das richtige Lerndesign ist entscheidend

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Reflexion ist die Basis. Was wir mit den Erkenntnissen machen, die Krönung.

Samuel Gerber

Wie passiert ein Musterbruch? Von heute auf morgen? Nein. Oder wie schnell hast du schon mal deine Gewohnheiten aufgegeben? Wir wissen aus unserer Erfahrung im Lean Change Management, dass Experimente ein mächtiges Mittel sind, um am konkreten Musterbruch zu arbeiten. Denn nur durch positive Erfahrungen ändern wir unsere Haltung. Unsere Haltung wiederum prägt unser Handeln. Hast du mit deinem Experiment Erfolg? Dann wiederholst du es natürlich. Neurologisches «Connecting the dots» auch hier. Nein, das Experiment war nichts! Dann lässt du es wahrscheinlich längerfristig sein.

Wir lassen dich hier bei deinen persönlichen Experimenten aber nicht alleine! Ein paar Tage dot.lab am Uetliberg sind eine gute Basis, aber reichen nicht aus. So umrahmen wir den gemeinsamen Workshop - in dem wir dir auch spannende, progressive Impulse zu Führung und Kollaboration liefern - mit einer Prä- und Post-Phase für eine nachhaltige Kompetenzentwicklung. Denn "Lernen" kann nur durch das Wechselspiel von persönlicher Praxiserfahrung im eigenen System und entsprechender Reflexion erfolgen.

So ist unser dot.lab Format durch folgende Inhalte geprägt:

  • Inhaltliche Mitgestaltung des Labs durch die Teilnehmenden ("Design your own Agenda").
  • Prä-Phase zur individuellen Standortbestimmung und gedanklichen Vorbereitung auf das dot.lab.
  • Design your own Reinventing Leadership Toolbox: Veränderungen einleiten und gestalten.
  • 3-6 monatige Post-Phase im Anschluss an das dot.lab mit Experimenten in der Praxis und 3h intensivem, individuellem Coaching durch unsere dot.coaches.

Nicht alles, was wir ausprobieren, funktioniert – aber alles, was funktioniert, wurde irgendwann ausprobiert.

Autor unbekannt

Möchtest du auch in die Reflexion und dein persönliches Führungsverhalten neu definieren, dann hab den Mut und stell dich dem dot.lab auf dem Uetliberg!

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