dot.kunden - Wo erhalte ich Unterstützung für "operative" Scrum Fragen?

David Berger
12. April 2018

Du hast den Professional Scrum Master Kurs absolviert? Du willst nun im Alltag als Scrum Master reüssieren? Aber weisst nicht, wo und wie du beginnen sollst. Denn du weisst mittlerweile, dass die Rolle des Scrum Masters eine ernste Angelegenheit ist. In diesem Blog helfen wir.

Theorie vs. Praxis von Scrum

Grundsätzlich ist Scrum einfach, aber schwierig umzusetzen. Scrum kann bloss mittels Praxis erlernt und schliesslich verstanden werden. Jede Literatur, jede Theorie orientiert bloss, versichert anfängliche Unsicherheiten. Das wichtigste im Scrum ist, dass man gemeinsam lernt. Wie schon im letzten Literatur-Blog warne ich vor taubblinder Literaturgläubigkeit.

Verschiedene "Hüte" eines Scrum Masters

Ein Scrum Master muss bekanntlich verschiedene "Hüte" zur richtigen Zeit tragen. Vor der Scrum Einführung muss er in der Organisation weibeln, in den ersten Sprints das Team und den Product Owner fokussieren, danach Entwicklungspraktiken schärfen und wieder die Rest-Organisation befähigen. Und das bedeutet eben entweder Servant Leader, Facilitator, Coach, Manager, Mentor, Teacher, Impediment Remover oder Change Agent zu sein.

Wie orientieren?

Hinter jedem Hut verbirgt sich ein kleines Forschungsgebiet, eine Domäne des unendlichen Wissens. Ich versuche hiermit zu vereinfachen und vermenge die acht Hüte auf drei "Orientierungen" im Leben eines Scrum Masters.

Als Scrum Master brauche ich also:

  • Orientierung im Team, um die sozial-menschlichen (Team-Bildung, Mobbing, etc.) Herausforderungen zu erfassen
  • Orientierung in der Skalierung, um Ansätze zu kennen, wenn ein Produkt mehrere Scrum Teams bedingt
  • Orientierung in der Transformation, um eine lernende Organisation zu entwickeln

Orientierung im Team

Hier empfehle ich folgende Themen:

Ich erwarte nicht, dass ein Scrum Master gleichzeitig alle die oben genannten Themen "mastert". Ein Scrum Master muss mindestens die Themen überblicken und seine eigene Unwissenheit relativ beurteilen können.

Alleine Coaching ist unerschöpflich; deswegen habe ich mein Agile Coaching mit dem dot.Vorgehensmodell vereinfacht.

Orientierung in der Skalierung

Ich als Scrum Master versuche die Skalierung so lang als möglich zu verzögern. Die Gründe, warum man skalieren muss, sind gemäss IREB RE@Agile Primer:

  1. Fachliches oder technisches Knowhow zu umfangreich für ein Team
  2. Produktumfang hinsichtlich Termin zu gross für ein Team
  3. Geografische Standorte

Für mich könnte man alle diese Gründe technisch lösen. Doch in einer "roten" Organisationen kommt's schliesslich auf die Grösse an. Darum: folgende Themen hinsichtlich der Skalierung orientieren:

Orientierung in der Transformation

Unsere Organisationen sind gewachsen. Bereits holistische respektive evolutionäre Organisationen, die kontinuierlich lernen, habe ich bislang nicht kennengelernt. Auch die von mir mitgestaltete dot consulting AG ist gewiss nicht perfekt.

Deswegen müssen wir uns auch in einer Transformation orientieren können, insbesondere als Scrum Master. Ein Scrum Master muss sowohl das Team als auch die zugewandten Orte begleiten.

Hier empfehle ich folgende Themen:

Was nun?

Scrum verändert alles. Scrum ist zwar ein Framework, aber vielmehr verändert Scrum die Kultur. Automatisch. Als Scrum Master muss man die "Breite" sowie "Tiefe" von Scrum nachempfinden können. Man muss klassische Scrum Pattern einordnen können. Gleichzeitig muss man sich auch sozial-menschlich orientieren. Eine wahre Herausforderung - für die ich ein selektives Coaching empfehle.

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